Die Zeiten in denen der Mercedes-Fahrer seinen Wagen lapidar als „500er“ oder der BMW-Fahrer seinen Wagen einfach als „323i“ bezeichnet hat und jeder gleich wusste was gemeint ist sind längst vorbei. Um Modelle und Typen unterscheiden zu können bedarf es eindeutiger Nomenklaturen, Typenbezeichnungen, Baumustercodes, Baureihenmerkmale.

Die Modellvielfalt der Automobilhersteller ist mittlerweile derart umfangreich das es notwendig ist mit ganzen Codeketten zu arbeiten. Aus einem Modellcode bzw. Baureihencode lässt sich i.d.R. das Modell, Karosserieform, sowie die Motorisierung ablesen oder das Modelljahr ablesen. Der Modellcode dient der exakten Fahrzeugbestimmung. Die Codezuammensetzung ist von Autohersteller zu Autohersteller unterschiedlich. Die hier beschriebenen Baumustercodes, Baureihencodes, Typencodes oder Modellcodes sind nicht zu verwechseln mit den Typklassen bzw. Versicherungstypklassen der Fahrzeugversicherer.

Meistens sind die Modellcodes bzw. Typenbezeichnungen ein Teil der Fahrgestellnummer (.i.d.R. Ziffer 7-11 der VIN) und das Auto ist auf diese Weise relativ einfach zu identifizieren.