Bentley

Bentley ist ein britischer Automobilhersteller. Das Unternehmen gehört seit 1998 der Volkswagen AG. Derzeitiger Geschäftsführer ist Wolfgang Dürheimer. Bentley ist offizieller Hoflieferant der britischen Königsfamilie.

Viele Jahre lang war „Bentley“ lediglich der Markenname für geringfügig modifizierte Pkw von Rolls-Royce, nachdem Rolls-Royce Ltd. im Jahr 1931 die damalige Bentley Motors Ltd. übernommen hatte. Im Zuge des Verkaufs der Markenrechte am Namen „Rolls-Royce“ an den BMW-Konzern wurde Rolls-Royce Motors in Bentley Motors umbenannt.

Volvo

Die Volvo Personvagnar AB (internationale, englische Eigenbezeichnung Volvo Car Corporation) ist ein schwedischer Automobilhersteller. Volvo Personvagnar stellte ursprünglich ein Kerngeschäft des Konzerns Volvo dar, wurde jedoch 1999 von diesem an Ford verkauft. Der Pkw-Hersteller und sein ehemaliger Mutterkonzern arbeiten seitdem komplett voneinander getrennt, haben jedoch ihren jeweiligen Stammsitz nach wie vor auf demselben Gelände in Göteborg. Im März 2010 wurde die Volvo Car Corporation vom chinesischen Fahrzeugkonzern Geely übernommen.

Am 15. Juli 2010 wurde Li Shufu, Besitzer und Chairman von Geely, zum Vorsitzenden des Volvo Verwaltungsrates ernannt. Präsident und CEO der Volvo Car Corporation ist seit Oktober 2012 Håkan Samuelsson.

Toyota

Die Toyota Motor Corporation (jap. トヨタ自動車株式会社, Toyota Jidōsha Kabushiki kaisha) ist ein multinationales Unternehmen und derzeit (2015) der größte Automobilhersteller der Welt. Die Zahl der verkauften Fahrzeuge nahm 2013 um 2 Prozent zu auf den Rekordwert von 9,98 Millionen (gefolgt von VW mit 9,73 und GM mit 9,71 Millionen).

Toyota hat seinen Unternehmenssitz in Toyota (Japan) und ist laut der Forbes Global 2000-Liste das elftgrößte börsennotierte Unternehmen der Welt (2015). Der Toyota-Konzern mit seinen 522 Tochterunternehmen hat insgesamt 338.875 Mitarbeiter (Stand: 2014) und produziert außer in den 12 japanischen Werken an 51 Standorten in 26 Ländern.

Das 1937 von Toyoda Kiichirō und Toyoda Eiji gegründete Unternehmen übernahm mit einem Absatz von 8,972 Millionen Fahrzeugen im Jahr 2008 den Status des weltgrößten Automobilherstellers vor General Motors, verlor diesen jedoch im Jahr 2011 aufgrund mehrerer Rückrufaktionen und dadurch etwas gesunkener Absatzzahlen wieder an GM. Nach der Erdbebenkatastrophe vom März 2011 konnte sich Toyota schnell erholen und war im ersten Halbjahr 2012 mit 4,97 Millionen verkauften Fahrzeugen erneut weltweit Nummer eins. Toyota gilt als „Wertvollste Automobilmarke“ der Welt (Stand: 2015).

Skoda

Škoda Auto, a.s. (Aussprache: Schkoda) ist ein tschechischer Automobil- und Motorenhersteller, der 1895 als Laurin & Klement gegründet wurde und damit zu den ältesten Unternehmen seiner Branche gehört. Der Maschinenbaukonzern Škoda kaufte 1925 die durch den Ersten Weltkrieg geschwächte Gesellschaft auf. Der Konzern wiederum wurde 1945 verstaatlicht.

Seit 1991 gehört das damals noch als Škoda automobilová, a.s. bezeichnete Unternehmen zur Volkswagen AG, zunächst mit einem Mehrheitsanteil, später zu 100 % der Aktienanteile. Es existiert heute außerdem die Škoda Transportation a.s., die Lokomotiven, Busse, Straßenbahnen, usw. herstellt, welche genauso wie Škoda Auto aus dem Konzern Škoda hervorging.

2015 verkaufte der Fahrzeughersteller 1.055.501 Fahrzeuge. Erstmals wurde die Marke von über 1 Million verkauften Fahrzeugen in einem Jahr 2014 erreicht (1.037.226). Am 8. Februar 2013 feierte Škoda die Produktion von 15 Millionen Fahrzeugen in der gesamten Firmengeschichte. 2013 lieferte Škoda weltweit 920.750 Automobile aus. Der Name des Unternehmens basiert auf dem des Industriellen Emil von Škoda.

Saab

Saab Automobile ist ein schwedischer Automobilhersteller. Das im Jahr 1947 als Produktionssparte des Flugzeugherstellers Saab gegründete Unternehmen war von 2000 bis 2010 ein Tochterunternehmen des US-Konzerns General Motors, im Februar 2010 verkaufte GM den Großteil des Unternehmens an Spyker Cars. Nach der Insolvenz Ende 2011 wurde es von dem neu gegründeten Konsortium NEVS gekauft. Nachdem GM wichtige Lizenzen für aktuelle Modelle verweigert hatte, ruhte die Produktion. Dagegen fertigt Saab Automobile Parts weiterhin Ersatzteile für Saab-Fahrzeuge.

Im September 2013 startete NEVS die Produktion der Vorserienfahrzeuge im Werk Trollhättan. Gebaut wurde vorerst wieder der Saab 9-3, der 2014 auch als Elektroauto erscheinen sollte. Am 15. April 2014 begann NEVS mit der Auslieferung von Neufahrzeugen des Typs 9-3 Aero Sedan an schwedische Vertragshändler. Im Mai 2014 wurde die Produktion des 9-3 Aero aufgrund von Liquiditätsproblemen wieder gestoppt.

Rolls Royce

Rolls-Royce Motor Cars Ltd. ist ein englischer Automobilhersteller in der Tradition des Unternehmens Rolls-Royce, dessen Wurzeln im Bau von Elektroanlagen, Kränen und den luxuriösen Rolls-Royce-Automobilen liegen. Der Automobilbau ist seit dem Jahr 2000 ein Teil des BMW-Konzerns.

Ferrari

Ferrari ist ein italienischer Automobilhersteller für Sportwagen und Formel-1-Fahrzeuge mit Rechtssitz in Amsterdam und Verwaltungssitz in Maranello in der italienischen Provinz Modena. Das Unternehmen wurde 1947 vom ehemaligen Rennfahrer Enzo Ferrari gegründet und gehört heute mit rund 80 Prozent zu Fiat Chrysler Automobiles (FCA).

Der Börsengang von Ferrari an der New York Stock Exchange erfolgte am 21. Oktober 2015 durch den Verkauf von neun Prozent der Aktien des Hauptaktionärs FCA. Die restlichen Aktien wurden mit Ablauf des 3. Januar 2016 in Form eines Spin-Off an die Aktionäre von Fiat Chrysler Automobiles verteilt. Am nächsten Tag wurde die Ferrari-Aktie als Zweitlisting an der Mailänder Börse notiert.

Die deutsche Niederlassung befindet sich in Wiesbaden, diese ist außerdem für das Mittel- und Osteuropa-Geschäft zuständig.

Renault

Renault [ʀəˈno] ist ein französischer Automobilhersteller. Nach der strategischen Allianz zwischen Renault und Nissan im Frühjahr 1999 ist Renault-Nissan einer der größten Automobilhersteller der Welt. Im Jahr 2013 arbeiteten weltweit 121.807 Mitarbeiter bei Renault und produzierten 2.628.208 Fahrzeuge. In Deutschland hatte Renault im Jahr 2014 einen Anteil von 3,5 Prozent an den Pkw-Neuzulassungen und war damit die zweitstärkste ausländische Marke.