Chrysler Voyager / Grand Voyager

Der Chrysler Voyager bzw. der Chrysler Grand Voyager ist eine Serien-Großraumlimousine, auch bezeichnet als Van.

Das gleiche Auto wurde bzw. wird unter verschiedenen Markennamen von Chrysler verkauft, zu Beginn als Plymouth Voyager (bis 2000) und Dodge Caravan, später dann auch als Chrysler Voyager und als Chrysler Town and Country. Es gab die Ausstattungsvarianten und -versionen LE, SE, ES, LX und LS.

In Europa hatte der Voyager in den Jahren von 1991 bis 2000 den größten Erfolg am Markt. Zu diesem Zeitpunkt war das Marktsegment der Vans in Europa noch relativ neu, daher gab es auch sehr wenige Modelle von anderen Automobilherstellern, die mit dem Voyager konkurrierten. Auch in Österreich verkaufte sich dieses Fahrzeug sehr gut, dort wurde es auch produziert. Das Angebot an Van-Modellen vieler Automobilhersteller hat zugenommen, während das Segment selbst geschrumpft ist. Somit konnte auch der zuletzt angebotene Chrysler Voyager zwischen 2008 und 2011 nicht mehr an frühere Zulassungszahlen anknüpfen. Im November 2011 wurde eine neue Generation im Zuge der Zusammenlegung von Chrysler und Lancia in Europa als Lancia Voyager eingeführt.

Chrysler Sebring

Chrysler Sebring, benannt nach einer Rennstrecke in Florida, ist der Name mehrerer vom US-amerikanischen Automobilhersteller Chrysler angebotener Fahrzeuge und bezeichnete:

ein von Frühjahr 1995 bis Ende 2005 produziertes Sportcoupé der Mittelklasse mit Frontantrieb;
ein von Frühjahr 1996 bis Ende 2010 gebautes Cabriolet der Mittelklasse mit Frontantrieb;
eine von Herbst 2000 bis Ende 2010 hergestellte Mittelklasse-Limousine mit Frontantrieb.

Chrysler Pacifica

Der Chrysler Pacifica ist ein Pkw-Modell des amerikanischen Automobilherstellers Chrysler, das Eigenschaften eines Kombis, eines Vans und eines Sport Utility Vehicles miteinander verbindet und deshalb als Crossover (Fahrzeug)-SUV bezeichnet wird.

Die Produktion des ausschließlich in Nordamerika angebotenen Modells begann Anfang 2003 im Chrysler-Werk in Windsor (Ontario) in Kanada. Als der Pacifica im Modelljahr 2004 eingeführt wurde, war er unterhalb des Chrysler Aspen positioniert.

Die Herstellung wurde im November 2007 aufgrund zu geringer Nachfrage eingestellt. Der Verkauf endete schließlich im Modelljahr 2008.

Als indirekter Nachfolger im Chrysler-Markenverbund kann der etwas kleinere Dodge Journey gesehen werden.

Chrysler New Yorker

Der Chrysler New Yorker war ein vom US-amerikanischen Automobilhersteller Chrysler von 1939 bis 1997 angebotenes PKW-Modell.

In der Regel wurde das jeweilige Chrysler-Oberklassemodell mit dem Namen New Yorker benannt, darüber rangierte noch der Chrysler Imperial, der allerdings von 1955 bis 1975 als eigene Konzernmarke firmierte und der Chrysler Fifth Avenue.

Der Name New Yorker war eine der langlebigsten Modellbezeichnungen der US-Automobilgeschichte; fast sechs Jahrzehnte lang blieb er ununterbrochen in Gebrauch.

Chrysler LeBaron

Unter dem Namen Chrysler LeBaron bot der US-amerikanische Automobilhersteller Chrysler zwischen 1977 und 1995 mehrere Modelle an.

Die Bezeichnung LeBaron geht auf einen gleichnamigen Karosseriehersteller der Vorkriegszeit zurück und war seit den 1950er-Jahren als Bezeichnung eines Modells der Marke Imperial verwendet worden.

1977 präsentierte Chrysler den ersten LeBaron, ein nach amerikanischen Begriffen kompaktes Luxusmodell der Mittelklasse mit Hinterradantrieb. Diesem folgte 1981 ein verkleinerter LeBaron mit Frontantrieb nach. 1986 bis 1995 wurden unter dieser Bezeichnung ein Coupé und ein Cabriolet angeboten, denen von 1989 bis 1995 wieder eine viertürige Limousine zur Seite gestellt wurde.

Chrysler Crossfire

Den Chrysler Crossfire gibt es als Coupé sowie als davon abgeleiteten Roadster, der von Karmann im Auftrag von DaimlerChrysler produziert wurde. Die Modelle basieren auf dem Mercedes SLK Typ 170, das Coupé besitzt im Gegensatz zu diesem jedoch ein festes Stahldach und der Roadster ein Stoffdach.

Der Crossfire, der von 2003 bis 2007 bei Karmann in Osnabrück gefertigt wurde, verdankt seinen Namen den sich kreuzenden Sicken (Cross – engl. Kreuz) in der Seitenlinie. Der Produktionsstart des Crossfire-Coupé war der 3. Februar 2003 und der des Crossfire-Roadster der 2. Februar 2004. Der Crossfire war in zwei Versionen verfügbar: mit einem 3,2-l-V6-Saugmotor (160 kW/218 PS) und 310 Nm Drehmoment sowie als Crossfire SRT6 mit einem gleich großen Kompressormotor und 246 kW (335 PS) Leistung und 420 Nm Drehmoment. Letzterer basiert auf dem Triebwerk des SLK 32 AMG, wurde aber um 14 kW (19 PS) gedrosselt.

In Verbindung dazu war ein 6-Gang-Schaltgetriebe oder ein 5-Stufen-Automatikgetriebe (SRT6 nur mit Automatikgetriebe) mit adaptiver Schaltsteuerung lieferbar (Automatikhandhabung wie üblich, oder man schaltet über die Auto-Stick-Funktion durch kurzes Antippen des Wählhebels).

Chrysler 300

Chrysler 300 ist die Bezeichnung verschiedener Fahrzeugmodelle der Ober- und Mittelklasse des Automobilherstellers Chrysler

Chrysler 300 letter series (Modelle mit Buchstabenbezeichnung, 1955–1970)
Chrysler 300 non-letter series (Modelle ohne Buchstabenbezeichnung, 1962–1971)
Chrysler 300, sportliche Version des Chrysler Cordoba, die in den Modelljahren 1979 und 1980 angeboten wurde
Chrysler 300 (2004), 2004/05–2010, in Europa nur in der Ausstattungsvariante 300C
Chrysler 300 (2011), Modellvariante ab 2011, in Europa meist angeboten als Lancia Thema

Chrysler 200

Der Chrysler 200 ist ein Mittelklasse-PKW von Chrysler. Das Fahrzeug basiert in seiner ersten Generation auf dem Chrysler Sebring. Da neben dem Verkaufsnamen nur die Frontpartie überarbeitet wurde, stellt es technisch gesehen lediglich ein Facelift von diesem dar.

In Europa wurde das Fahrzeug nur als Cabriolet mit Stoffdach mittels Badge-Engineering von 2011 bis 2014 als Lancia Flavia angeboten.

Maserati

Die Maserati S.p.A. ist ein italienischer Hersteller von Automobilen mit Sitz in Modena. Das Unternehmen wurde 1914 in Bologna gegründet. Markenzeichen ist ein Dreizack. In den 1950er-Jahren waren Maserati-Rennwagen erfolgreich, unter anderem gewann Juan Manuel Fangio in einem 250F die Formel-1-Weltmeisterschaft 1957. Maserati stand lange in einem Konkurrenzverhältnis zu Ferrari. Bis zur Abspaltung Ferraris im Dezember 2015 waren beide Marken Teil des Fiat Chrysler-Konzerns.